Ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte führte Ursula Schregel zunächst als Dramaturgin an große deutsche Theater und anschließend als Hörspieldramaturgin zum WDR. Ende 2014 wandte sie sich der Malerei zu und nahm regelmäßig Unterricht bei einem Meisterschüler Gerhard Richters. Inzwischen hat sie in zahlreichen europäischen Ländern ausgestellt, in den USA und im Nahen Osten.

„Die Werke der Künstlerin machen neugierig. Die Farben sind meist in mehreren Schichten aufgetragen, und unter der oberen schlummern Geheimnisse. Es ist geradezu spannend, die Bilder auf ihre Pinselführung, die Leuchtkräfte, das Formengut und die Wirkung hin zu befragen. Bei keinem Werk wird man dieselbe Antwort erhalten. Da gibt es keine Routine, keine Wiederholung. Das bisher vorliegende malerische Werk von Ursula Schregel ist eine Überraschung. Sie bildet nichts ab, sie findet ihre Bilder in sich selber. Diese autonome Malerei ist unverwechselbar, sie ist authentisch. Zu dieser Individualität passt es,  dass nach- und nebeneinander Bilder entstehen, die prima vista nichts miteinander zu tun haben. Aber darin liegt das Besondere dieser Handschrift. Sie ist abstrakt, sie ist informell, mitunter scheint sie strukturiert, ein anderes Mal dynamisch.“ Prof. Dr. Frank-Günther Zehnder