Mit „Mika Rottenberg. Queer Ecology“ präsentiert das Lehmbruck Museum die bislang umfassendste Ausstellung der 1976 in Argentinien geborenen, in Israel aufgewachsenen und heute in New York lebenden Künstlerin Mika Rottenberg in Deutschland. Ihr ebenso surreales wie phantastisches Werk besitzt heute in Europa Kultstatus, gleichwohl sind ihre Ausstellungen hierzulande ausgesprochene Raritäten. 

Mit mehr als 30 Arbeiten – von raumgreifenden Video-Installationen, interaktiven Werken, die Besucherinnen und Besucher selbst betätigen können, bis zu ihren neuesten Licht-Skulpturen – gibt die Ausstellung einen repräsentativen Überblick des Werkes der letzten zwei Jahrzehnte. 

Die Arbeiten Mika Rottenbergs zeigen die absurden Wege kapitalistischer Produktionsketten. Ihren Werken ist ein scharfsinniger Humor zu eigen, der uns so schnell nicht mehr loslässt. Es ist diese außergewöhnliche Kombination aus pointierter Analyse der Gegenwart und surrealem Witz, die Rottenbergs Kunst ihre besondere Kraft verleiht und die sie innerhalb der internationalen Kunstwelt unverwechselbar macht.

Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kunststiftung NRW, der Stadt Duisburg, der Sparkasse Duisburg, der duisport - Duisburger Hafen AG sowie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR). Wir danken dem Museum Tinguely, Basel, und dem KunstHausWien für die gute Zusammenarbeit.