Seine Vogelfiguren sind auf Augenhöhe oder überlebensgroß, alle haben Charakter und bestehen auch mal aus alten Laternen. In seinen Insektenkästen wimmelt es bunt und vielfätig – dabei ist alles … Muüll! Der Künstler Matthias Garff aus Leipzig gestaltet Neues aus Fundstücken der modernen Wegwerfgesellschaft und erschafft zauberhafte Wesen, die uns die Vielfalt der Natur und gleichzeitig ihre Verletzlichkeitmvor Augen führen.

In seiner bisher größten Museumsausstellungm sind zahlreiche Vögel, wie Drossel, Meise oder Kolibri mit Gummistiefeln – aber auch Grashüpfer,mBiene und Schmetterling aus Bonbonpapier oder Kronkorken zu entdecken. Ergänzt wird die Schau durch Selbstporträts im Vogelgefieder und filmische Beiträge aus der Studienzeit, die in Argentinien entstanden sind.

Matthias Garff wurde 1986 in der Schweiz geboren. Mit 10 Jahren zog er um nach Göppingen und studierte von 2008 bis 2015 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Leipzig.