2025 ändern sich für die SCHIRN einige Koordinaten: Mit der energetischen Sanierung des Stammhauses am Römer zieht die SCHIRN ab Sommer 2025 temporär in die Dondorf Druckerei in Bockenheim. Bis 2027 präsentiert die SCHIRN hier Themen der Kunst und der Gegenwart. In dem bedeutenden Gebäudeensemble mit seiner markanten Industriearchitektur erschließen sich neue Möglichkeiten. Auch am neuen Standort erwarten die Besucher*innen spannende Ausstellungen, Veranstaltungen und Formate für die ganze Familie sowie ein gastronomisches Angebot.
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt wurde am 28. Februar 1986 feierlich eröffnet. Seitdem hat sie auf rund 2000 m2 bislang über 220 Ausstellungen präsentiert, die von mehr als 8 Millionen Besuchern gesehen wurden. Die Schirn ist nicht nur eine der angesehensten und profiliertesten Kunstinstitutionen Europas, sondern auch eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Frankfurt – ein Ort der Begegnungen, an dem interessierte Bürger, Förderer und Partner, junge oder etablierte Künstler, engagierte Freunde sowie Menschen aus aller Welt zusammenkommen.
Das Programm der Schirn richtet seinen Fokus auf kunst- und kulturhistorische Themen, Diskurse und Trends aus der Perspektive der unmittelbaren Gegenwart, mit dem Ziel, neue Sichtweisen zu eröffnen und tradierte Rezeptionsmuster aufzubrechen. Die Ausstellungen widmen sich zeitgenössischen Kunstpositionen und der Kunst der Moderne gleichermaßen. Die Schirn versteht sich als Ort der Entdeckungen und als Seismograf brisanter Entwicklungen in der bildenden Kunst. Das Haus zeichnet sich überdies durch seine aktuelle und zielgerichtete Bildungs- und Vermittlungsarbeit für alle Altersgruppen aus – so zum Beispiel den dauerhaften Spiel- und Lernparcours, die MINISCHIRN oder das Digitorial, ein digitales, ausstellungsbegleitendes Angebot.
Öffnungszeiten:
Dienstag- Mittwoch: 10:00 - 19:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 22:00 Uhr
Freitag - Sonntag: 10:00 - 19:00 Uhr
Montag: geschlossen
Eintritt:
Die SCHIRN Eintrittspreise variieren je nach Ausstellung. Wenn Sie mehrere Ausstellungen am gleichen Tag besuchen möchten, lohnt sich ein günstiges Kombiticket. Für Familien zahlt sich das Familienticket aus, das für ein bis zwei Erwachsene und deren Kinder bis einschließlich 17 Jahren gilt. Für Kinder von Ausstellungsbesuchern ist der Eintritt in die MINISCHIRN frei. Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Arbeitslose zahlen ermäßigten Eintritt, wenn sie einen entsprechenden Nachweis an der SCHIRN KASSE vorlegen. Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis zahlen keinen Eintritt. Geflüchtete Jugendliche und Erwachsene zahlen 1 €. Frei ist der Eintritt für Kinder unter 8 Jahren, Mitglieder der SCHIRN FREUNDE und des SCHIRN CIRCLE, Mitglieder des KinderKunstKlubs von SCHIRN, Städel und Liebieghaus.
Tickets im Onlineshop erhätlich.
Anfahrt:
Mit öffentlichem Nahverkehr:
Die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist besonders zu empfehlen:
Mit den U-Bahnen 4, 6 und 7 gelangen Sie direkt zur Station Bockenheimer Warte. Nehmen Sie hier den Ausgang „Bockenheimer Depot“ und Sie erreichen uns über den Haupteingang. Nehmen Sie den Ausgang „Zeppelinallee“ und Sie erreichen uns über den Nebeneingang.
Mit der Straßenbahn 16 steigen Sie ebenfalls an der Station Bockenheimer Warte aus.
Mit den Buslinien M31, M36, 50 oder 75 gelangen Sie ebenfalls zur Station Bockenheimer Warte.
Von dort aus sind es etwa 200 m Fußweg bis zur SCHIRN.
Mit dem Auto:
Für Besucher*innen mit dem Auto bietet sich das Parkhaus Ladengalerie Bockenheimer Warte an (Adalbertstraße 10). Es verfügt über rund 320 Stellplätze, darunter Behinderten- und Frauenparkplätze, ist videoüberwacht, mit Aufzügen ausgestattet und barrierefrei zugänglich. Wichtig: Zahlung ist nur in bar (Münzen) möglich – keine Karten oder digitale Zahlungsmittel.
Barrierefreier Zugang :
Alle unsere Ausstellungen sind barrierefrei zugänglich. Die HALLE 1 erreichen Sie mit dem Fahrstuhl über das Foyer. Das Foyer ist über eine Rampe zu erreichen. Personen im Rollstuhl können den Fahrstuhl gut benutzen. Die Tasten sind niedrig. Der Fahrstuhl sagt immer an wo man sich befindet. Die HALLE 2 ist ebenfalls über eine Rampe im Hof erreichbar.
An der Garderobe haben wir Stellplätze für Kinderwagen, falls Sie diesen nicht mit in die Ausstellung nehmen möchten. Um Personen mit Behinderungen längere Wartezeiten zu ersparen, gibt es bei größeren Ausstellungen im Foyer einen zusätzlichen Infopoint. Kommen Sie am Tag Ihres Besuchs gerne direkt dorthin, um sich Ihr Freiticket für die Begleitperson zu holen.